TSV Steinhilben 1903 e.V.

 

Sportgaststätte Mettlau

Öffnungszeiten siehe www.bernott.de
Auch wenn es unter der Woche nur eine Vesperkarte gibt, steht der Ausrichtung Ihrer Feier mit deutscher, bürgerlicher Küche nichts im Wege. Kommen Sie vorbei, auch ein Anruf ist willkommen: Tel.: 0172 20 69 935.

 

                               Bei der Neuen Reichenberger Hütte                                                                                Gipfel Rote Wand 2.818m

 

Ihr 31. Höhentrainingslager absolvierten die Jedermänner des TSV Steinhilben vom 17.– 20. September 2020 im Defereggental im Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol. Das diesjährige Wanderziel erwies sich aufgrund der aktuellen Corona-Situation als absoluter Glücksgriff, da es relativ wenig frequentiert ist.

Die Auswahl dazu wurde schon im März vom neuen Bergsportteam Wolle Betz, Paul Rudolf und Patrick Hillen getroffen, dem Rainer W. Gutbrod nach 14 Jahren die Organisation und Durchführung des Höhentrainingslagers übergeben hatte.

Nach Anreise am Donnerstag über München und Kitzbühel nach St, Jakob in Defereggen und Bezug des Basislagers im Hotel Edelweiß, brach die 12-köpfige Wandergruppe umgehend zu einer Eingewöhnungstour auf. 

Die Wanderung führte durch Zirbenwald und weite Almflächen zu den Jagdhausalmen auf 2.009m. Sie wurden 1212 erstmals erwähnt und gehören zu den ältesten Almen Österreichs und bestehen aus 16 Steinhäusern und einer Kapelle, die alle unter Denkmalschutz stehen. Oberhalb des Almdorfes liegt versteckt hinter einem Moränenwall ein kleiner, kreisrunder See, das Pfauenauge, dessen Ränder von Hochlandschilf gesäumt sind.

Ziel der Jedermänner am Freitag war die Neue Reichenberger Hütte, die auf 2.586m auf einer Hochebene neben dem türkisblauen Bödensee liegt. Die Tour führte durch das wildromantische Trojertal auf dem Knappensteig zur Durfeld Alm, dann über den Rudolf-Kauschka-Weg entlang der seitlichen Steilwände taleinwärts. Nach knapp 10km Wegstrecke und 950 Höhenmetern, auf denen man immer wieder aus nächster Nähe Murmeltiere beobachten konnte, waren die Steinhilber um die Mittagszeit die ersten Hüttengäste. Nach kurzer Rast machte sich ein Teil der Gruppe an den Gipfelanstieg über die Rote Lenke zur Gösleswand ( 2.912m ). Die Aussicht bei herrlichem Bergwetter war grandios: Im Nordwesten das Venedigermassiv und links davon die Glocknergruppe und unter den Gipfelstürmern der Bödensee. Den Abstieg bewältigten alle talauswärts auf dem Höhenweg über die Hintere und die Vordere Trojer Alm.

Am Samstag ging es zunächst per PKW zum Staller Sattel (2.052m), dem Übergang ins Antholzer Tal in Südtirol. Bei schönstem Wanderwetter stiegen die Bergsteiger durch das naturbelassene Agsttal, erst leicht ansteigend über welliges Gelände und dann über den breiten Nordostrücken hinauf zum Gipfelaufbau der Roten Wand . Die letzten Meter führten in eine Scharte und schließlich durch die Westflanke zum Gipfel auf 2.818m. Die Aufstiegsmühen wurden durch ein grandioses Gipfelpanorama belohnt. Besonders imposant war der Ausblick auf die im Norden liegende Riesenfernergruppe mit dem tief im Tal vorgelagerten Antholzer See. Aber auch der Blick zur Venediger Gruppe, zum Großglockner, sowie zu den Dolomiten war überwältigend. In der Ferne waren, zwar immer wieder in Wolken, aber deutlich die Drei Zinnen zu erkennen, in deren Bann die Steinhilber Jedermänner im letzten Jahr unterwegs waren. Nach dem Abstieg, teils durch das Agsttal, teils durch das Hintere Moltal, erholte man sich beim Alpengasthaus am herrlich gelegenen Obersee.

Drei fantastische Bergtage bei Kaiserwetter in der grandiosen Osttiroler Bergwelt und der ausgezeichneten Gastfreundschaft des Hotels Edelweiß gingen viel zu schnell vorüber und so machten sich die Steinhilber am Sonntag wieder auf die Rückfahrt auf die Alb.

 

 

Anstehende Termine

Anmelden

Wer ist online?

Aktuell sind 131 Gäste und keine Mitglieder online

Seitenaufrufe

1972518