TSV Steinhilben 1903 e.V.

Die Chronik der Abteilung Fußball

 

Die Anfänge der Abteilung Fußball und ihre Gründung im Jahre 1970

Bereits in den Jahren 1948 bis 1951 nahm eine Fußballmannschaft am Rundenspielbetrieb teil. Aufgrund der damaligen wirtschaftlichen und finanziellen Mittel des Vereins wurde 1951 der Spielbetrieb wieder eingestellt. In der Folgezeit traten andere Sportarten in den Vordergrund der Vereinsgeschichte.

Im Jahre 1970 war es dann soweit, unter der Leitung von Matthäus Betz und Heribert Locher wurde die Abteilung Fußball neu gegründet. Zur Spielrunde 1970/71 nahm die Abteilung den Spielbetrieb in der damaligen C-Klasse Münsingen-Süd auf.

 

Gründungsmannschaft von 1970

v. links n. rechts, hinten: Trainer Paul Bogner, Thomas Zeiler, Eugen Heinzelmann, Rudi Piccolini, Siegfried Ott, Stefan Betz, Viktor Hanner, Hans-Jürgen Weiß, Robert Hazotte, Vorsitzender Matthäus Betz

vorne: Hans Hanner, Joachim Zeiler, Hans Schönle, Walter Betz, Hans Löffler, Heribert Locher

 

Sportliche Höhen und Tiefen

In den ersten Jahren nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs belegte die Mannschaft noch hintere Tabellenplätze, sie konnte sich aber von Spielrunde zu Spielrunde steigern und spielte schon kurze Zeit später um die Meisterschaft in der C-Klasse Münsingen-Süd mit. Durch die vom WFV durchgeführte Umstrukturierung der Ligen, die in ihrer Grundstruktur heute noch Bestand hat, spielte man ab der Runde 78/79 in der Kreisliga B Münsingen.

In der Saison 1979/1980 spielte man gegen den SSV Hütten um die damals noch zu vergebende Kreismeisterschaft im Bezirk Münsingen. Leider unterlag die Mannschaft vor großer Zuschauerkulisse etwas unglücklich mit 1:2.

 

Vize-Kreismeister 1980

v. links n. rechts, hinten: Werner Adam, Lambert Volk, Alfred Hölz, Joachim Mack, Egon Weiß, Franz Betz, Hagen Herr

vorne: Klemens Betz, Siegfried Heinzelmann, Ewald Heinzelmann, Günter Heinzelmann, Wolfgang Wittner, Erwin Baisch

 

In den folgenden Jahren konnte die Abteilung ihre wohl bislang größten sportlichen Erfolge feiern. Nachdem in fünf Spielrunden in Folge knapp der Aufstieg verpasst wurde und die Mannschaft nur Vizemeister geworden war, konnte zum 10-jährigen Jubiläum der Abteilung, in der Spielzeit 80/81, der erste Aufstieg gefeiert werden. Die Bildzeitung schrieb damals: "Heinzelmännchen von Steinhilben. Seine Heinzelmänner lassen den TSV Steinhilben nicht verkommen. Ungeschlagen mit nur einem Minuspunkt hat der TSV in der Kreisliga B Münsingen den Titel geholt. Dabei waren fünf Heinzelmänner, davon 3 Brüder".

Was dann folgte, wird wohl als einmaliges Ereignis in die Abteilungsgeschichte eingehen. Als Aufsteiger in die Kreisliga A Münsingen schaffte die Mannschaft 81/82 sensationell den "Durchmarsch" in die Bezirksliga Alb und feierte zwei Titel in Folge - eine Leistung die bis heute nicht wiederholt werden konnte.

 

Aufstiegsmannschaft 1981/82 Bezirksliga

v. links n. rechts, hinten: Joachim Mack, Werner Ott, Bruno Betz, Alwin Locher, Siegfried und Franz Heinzelmann, Alfred Hölz. Vorne: Wolfgang Wittner, Egon Weiß, Ewald Heinzelmann, Günter Heinzelmann, Klemens Betz

 

In der Saison 82/83 spielte man somit in der Bezirksliga. Dass dies keine leichte Aufgabe sein würde, war allen Beteiligten klar. Das Ziel war der Klassenerhalt. Wie befürchtet geriet die Mannschaft in den Abstiegskampf und am Ende fehlten zwei Punkte, um den Verbleib in der Bezirksliga zu sichern.

In der Saison 83/84 ging der TSV somit wieder in der Kreisliga A auf Tore- und Punktejagd und spielte in den folgenden 11 Jahren ununterbrochen in dieser Klasse. Mitte der 80er-Jahre, als es um die 1. Mannschaft ruhiger wurde, sorgte die 2. Mannschaft der Abteilung für die sportlichen Erfolge. Seit Gründung der Abteilung nahm fast ununterbrochen eine 2. Mannschaft am Spielbetrieb teil. Verstärkt durch einige Spieler, die damals den Aufstieg in die Bezirksliga schafften, konnte die 2. Mannschaft in der Runde 85/86 ihre erste Meisterschaft der Reserverunde in der Kreisliga A Münsingen erringen. Dieser Erfolg konnte zwei Jahre später noch einmal wiederholt werden, als man 87/88 erneut die Meisterschaft der Reserverunde gewann.

Anfang der 90er-Jahre begann eine, sportlich gesehen, schwierige Zeit. Die Abteilung Fußball steckte in einer kleinen Krise. Einige Spieler mussten verletzungsbedingt aufhören, andere hängten altersbedingt ihre Kickstiefel an den Nagel, geburtenschwache Jahrgänge und ein Mangel an Nachwuchsspielern kamen hinzu. Die Folge war, dass die Mannschaft verstärkt in Abstiegsgefahr geriet. Unvergessen dürfte dabei die Spielrunde 91/92 sein, stand man doch fast vom ersten bis zum letzten Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz und schaffte doch noch den Klassenerhalt. Unvergesslich wird dabei auch die anschließende "Nicht-Abstiegsfeier" bleiben, bei der bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde. In der darauffolgenden Runde 92/93 konnte die Mannschaft den Abstieg ebenfalls abwenden und stand am Ende auf einem gesicherten 10. Tabellenplatz. Doch was sich bereits angekündigt hatte, trat dann in der Spielrunde 93/94 ein: Der TSV stieg in die B-Klasse ab. Umso schmerzlicher war die Tatsache, dass man als Drittletzter abstieg und nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz diesen Abstiegsplatz belegte. Nach zweijähriger Zugehörigkeit zur B-Klasse schaffte der TSV 95/96 den Aufstieg in die A-Klasse. In einem spannenden Kampf um die Meisterschaft setzte sich die Mannschaft aufgrund des besseren Torverhältnisses am Ende durch. Mit einer sehr jungen und unerfahrenen Mannschaft startete man in die Saison 96/97, und wieder hieß das Ziel "Klassenerhalt". Wie erwartet steckte die Mannschaft mitten im Abstiegskampf, die meisten Rundenspiele wurden sehr knapp verloren. Am Ende der Saison, in der viel Lehrgeld bezahlt wurde, stand der vorletzte Tabellenplatz zu Buche. Dieser Tabellenplatz bedeutete, dass man in die Relegation musste. Zwei Wochen nach Rundenende fand in Würtingen das Relegationsspiel gegen die TSG Upfingen statt. Vor 400 Zuschauern war die Mannschaft der nervlichen Belastung nicht gewachsen und verlor das alles entscheidende Spiel um den Klassenerhalt mit 0:2. Wieder einmal hieß es in den sauren Apfel zu beißen und den Gang in die B-Liga anzutreten.

In den beiden folgenden Jahren belegte der TSV die Plätze 4 und 3 und verpasste somit den Aufstieg in die A-Klasse doch deutlich. Die Mannschaft nutzte die Zeit und konnte sich kontinuierlich verbessern. In der Saison 99/00 spielte sie von Beginn an um den Aufstieg. Sie setzte sich am 7. Spieltag an die Tabellenspitze und gab diese nicht mehr ab. Letztendlich wurde sie souverän Meister und konnte bereits am 20. Spieltag die Meisterschaft mit 9 Punkten Vorsprung unter Dach und Fach bringen. In den 22 Spielen gab es gerade einmal zwei Niederlagen und sieben Gegentore.

In der anschließenden Spielrunde 00/01 zahlte sich nun aus, dass sich die Mannschaft in den letzten Jahren kaum verändert hatte und eingespielt war. Nach Rundenende stand das Team verdient auf dem 5. Tabellenplatz. Den Grundstein für diese Platzierung wurde bereits in der Vorrunde gelegt. In einer schwachen Rückrunde versäumte es die Mannschaft, einen noch besseren Tabellenplatz zu erreichen.

Dieser Aufwärtstrend setzte sich in der darauffolgenden Saison 01/02 fort. Wieder schaffte es die Mannschaft sich in der Vorrunde im oberen Tabellendrittel zu etablieren. Durch eine etwas bessere Rückrunde als in der Saison zuvor, belegt sie am Ende den undankbaren 3. Tabellenplatz. Der zweite Platz hätte zum Relegationsspiel in die Bezirksliga berechtigt.

 

 

Jugendfußball

 

Bereits in den 60er-Jahren wurden im Jugendbereich Fußball-Freundschaftsspiele durchgeführt.

 

v. links n. rechts, hinten: Joachim Zeiler, Günter Heinzelmann, Josef Heinzelmann, Walter Hanner, Hans Löffler, Trainer Wolfgang Krüger

vorne: Hans-Jürgen Weiß, Herbert Hanner, Eugen Heinzelmann, Helmut Schlageter, Bruno Betz, Franz Betz, Alfred Hölz

 

Nach der Meldung einer aktiven Fußballmannschaft 1970 wurde 1971 die erste Jugendmannschaft (A/B-Jugend) zum Spielbetrieb im Bereich des WFV’s gemeldet.

In der Regel wurde bis 1982 ein A-Jugendteam zum Spielbetrieb gemeldet, in der teilweise bereits jüngere Spieler (C- und B-Jugendliche) mitwirkten.

1982/83 wurden erstmals 2 Jugendmannschaften zum Spielbetrieb angemeldet. Ab 1983 wurde die Jugendarbeit durch Eberhard Kopp intensiviert und attraktiver gestaltet. Als Ergebnis dieser Arbeit konnten 1983/84 erstmals 3 Jugendteams gemeldet werden. Dies war jedoch nur durch eine engere Zusammenarbeit mit den benachbarten Vereinen, dem TSV Mägerkingen und dem TSV Trochtelfingen, möglich. Aus dieser Zusammenarbeit  wuchs wenig später im Jugendbereich dann auch die Spielgemeinschaft Steinhilben/Mägerkingen/Trochtelfingen.

Um die gesamte Jugendarbeit weiter voranzubringen und die Kommunikation mit den anderen Jugendteams zu verbessern, wurden in den Jahren 1983 -- 1986 jährlich mindestens 2 gemeinsame Jugendfußballturniere durchgeführt. Nach Gründung der SG im Jahr 1987 konnten in allen Altersklassen Jugendmannschaften gemeldet werden.

 

v. links n. rechts, hinten: Walter Volk, Georg Schmid, Klaus Huntscheck, Klemens Betz, Hans-Joachim Daigler, Wolfgang Wittner, Günther Sassnowski, Werner Ott, Trainer Günter Heinzelmann, Jugendleiter Thomas Zeiler

vorne: Alwin Locher, Helmut Betz, Franz Roggenstein, Oswald Geiselhart, Lambert Volk

 

Nach dem Ausstieg des TSV Trochtelfingen aus der SG im Jahre 1999 konnte vorübergehend weder eine A- noch eine B-Jugend gemeldet werden. Trotzdem  waren die Mannschaften der SG (nur noch Mägerkingen und Steinhilben) weiterhin sehr erfolgreich. So konnte sich in der Saison 2000/2001 die D-Jugend in der Leistungsstaffel für die Bezirksstaffel qualifizieren und die E- und C-Jugend wurden Meister in der Kreisklasse.

In der Saison 2001/2002 wurde die D-Jugend Meister in der Leistungsstaffel und schaffte den Aufstieg in die Bezirksstaffel. Im Jubiläumsjahr 2003 konnte die SG wieder insgesamt 8 Jugendmannschaften in allen Altersklassen melden. Erwähnenswert ist auch, dass in den letzten Jahren unsere Mannschaften nach dem Aufstieg in höhere Spielklassen diese Klasse dann auch größtenteils halten konnten.

Derzeit spielt unsere A-Jugend in der Leistungsstaffel und die B-Jugend in der Bezirksstaffel. Die C- und die D-Jugend konnten sich nach der Vorrunde in der Leistungsstaffel wiederum für die Bezirksstaffel qualifizieren. Beide E-Jugendmannschaften aus Steinhilben belegten nach der Vorrunde den ersten Tabellenplatz und die F-Jugend beendete die Vorrunde als Tabellenzweiter.

Bei der Bezirkshallenrunde 2004 des WFV’s, konnten sich die B-, D-, E- und F-Jugenden jeweils für die Endrunde der 10 besten Mannschaften des Bezirks qualifizieren. In den Erfolgen unserer Jugendmannschaften und in den seit vielen Jahren gemeinsam durchgeführten Turnieren, spiegelt sich die gute und harmonische Zusammenarbeit der Spielgemeinschaft Mägerkingen/Steinhilben wieder. Angesichts der guten Jugendarbeit braucht man sich um die Zukunft der Abteilung Fußball keine Sorgen zu machen.

 

v. links n. rechts, hinten: Steffen Vopper, Simon Roggenstein, Mathias Weiß, Krunoslav Didovic, Tobias Heinzelmann, Marco Hirrle, Manuel Klotz, Fabian Pfenning, Murrat Akbulut, Dominik Werner, Trainer Roland Heinzelmann, Trainer Hubert Betz, Jugendleiter Eugen Heinzelmann

mitte: Trainer Andreas Klotz, Fatih Zirih, Michael Bechtle, Patrick Kuschel, Philipp Heinzelmann, Nico Wittner, Daniel Rudolf, Trainer Harald Brunner, Steffen Betz, Benedikt Heinzelmann, Trainer André Wornath, Matthias Preiss

unten: Trainer Wolfgang Wittner, Manuel Betz, Sezer Günes, Raphael Sontheimer, Bastian Betz, Julian Vopper, Ralf Arnold, Pascal Geiselhart, Daniel Hartmann, Martin Sontheimer, Michael Hoffmann, Simon Metzger, Valentin Didovic

vorne liegend: Manuel Aigner, Christoph Sontheimer, Maximilian Zeiler

 

 

Fußball-Damenmannschaft

 

Im August 1973 erfasste auch die Steinhilber Damen das Fußballfieber.

14 Damen gründeten unter Trainer Hans Löffler eine Fußballmannschaft, die am 11.12.1973 beim Württembergischen Fußballverband angemeldet und für den Spielbetrieb zugelassen wurde.

Die Damen spielten bei verschiedenen Feld- und Hallenturnieren mit und brachten ab und zu auch einen Pokal mit nach Hause. Den größten Erfolg feierten sie unter Trainer Paul Bogner am 27. Februar 1977. In der Oskar-Kalbfell-Sporthalle Reutlingen wurden sie Hallenbezirksmeister. Der Pokal wurde anschließend im Gasthaus “Hasen” kräftig eingeweiht.

Neben dem Training und den Spielen kam auch der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz. Viel Spaß hatten die Damen auch bei den Jahresabschlussfeiern, Spielerinnen-Hochzeiten und bei Ausflügen zur Wilhelma, Seenachtsfest Konstanz, Affenberg Salem, Hüttenwochenende in Rosswangen, Radtour ins Glastal usw. Die erste Tanzgarde der Narrenzunft Steinhilben ist 1974 aus der Fußballdamenmannschaft  entstanden.

Leider musste wegen Spielerinnenmangel im April 1982 die Fußballmannschaft  vom Spielbetrieb abgemeldet werden, was auch gleichzeitig das Ende der Damenmannschaft bedeutete.

Während des 9-jährigen Bestehens wurden die Damen von Hans Löffler, Alfred Hölz, Paul Bogner, Georg Eisele und Walter Betz trainiert. Betreut wurden die Damen von Marianne Moser geb. Heinzelmann.

 

v. links n. rechts, hinten: Gerda Maier, Margit Schlageter, Renate Hanner, Gerlinde Hanner, Claudia Daigler, Pia Schlageter, Ruth Heinzelmann, Martha Schmid, Trainer Georg Eisele

vorne: Irene Heinzelmann, Karin Weiß, Hildegard Hanner, Erika Heinzelmann, Ilse Schmid, Marianne Heinzelmann, Diana Baumeister, Sabine Hummel

 

 

Fußball-Mädchenmannschaft

 

Auf Initiative von Sarah Schmid wurde 2003 erneut eine Mädchenmannschaft gegründet, die sich regen Zuspruchs erfreut und seit der Spielzeit 2003/2004 auch erstmals am Spielbetrieb im Bezirk teilnimmt. Trainiert wird die junge Mannschaft von Timo Hölz und Andreas Eib, die mit viel Freude und Engagement den Weg der jungen Fußballerinnen begleiten.

 

v. links n. rechts, hinten: Trainer Timo Hölz, Julia Ott, Sarah Schmid, Marina Bechtle, Rebecca Stepke, Meike Sauter, Nadine Nölke, Julia Hummel, Trainer Andreas Eib

vorne: Stefanie Preiss, Tamara Schnitzer, Samantha Zahn, Anne-Kathrin Weisser, Lisa Bittner, Bärbel Sebastian

liegend: Selina Betz

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